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Erfahrung nach dem Krieg.

Autorinnen im Literaturbetrieb 1945-1950. Bundesrepublik - DDR - Österreich - Schweiz.

3. Bremer Herbsttagung vom 5. - 7. Oktober 2000

Die Vorträge erschienen 2002 in der Reihe INTER-LIT

Die Etablierung von Autorinnen im Literaturbetrieb der deutschsprachigen Länder hat nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Qualität erhalten: Vier Literaturen mit vier unterschiedlichen Märkten und Kulturen, die zugleich in erstaunlichem Maße miteinander verwoben sind. Autorinnen haben in diesem Literaturbetrieb besondere Karrieren, im Guten wie im Schlechten. Auf der 3. Bremer Tagung, die von der Stiftung Frauen-Literatur-Forschung in enger Zusammenarbeit mit dem Bremer Zentrum für Literatur (BreZeL), der Arbeitsstelle Lexikon Die Deutsche Literatur an der FU Berlin und der Gesellschaft zur Förderung der literaturwissenschaftlichen Grundlagenforschung e.V. (Berlin) veranstaltet wird, soll es um weibliches Schreiben, um Autorinnen, im Zeitraum zwischen 1945 und 1950 gehen. Es interessieren uns:

Im Zentrum unseres Interesses stehen die Perspektivverschiebungen, die sich seit 1945 konstatieren lassen und die nicht nur Veränderungen in den Haltungen der Forschung bezeugen, sondern auch die Verschiebungen sichtbar machen, denen der Literaturbetrieb selbst unterworfen ist. Kritischer Ansatz, Reflexion und Metareflexion, methodische Diskussion und theoretische Dynamik sind die Eckelemente einer avancierten Literaturgeschichtsschreibung. Und genau diese Fortschreibung der Literaturgeschichte wollen die InitiatorInnen der Tagung Autorinnen im Literaturbetrieb 1945-1950 diskutieren.

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